Wieso ich mir kein iPad holen werde

Auch wenn viele stark daran zweifeln und es vielleicht einfach nicht einsehen möchten: Mit dem iPad ist Apple ein großer Wurf gelungen – zumindest für den Moment. Unabhängig davon, ob man für sich das Gerät haben möchte oder nicht – die Zahlen sprechen zur Zeit eine deutliche und für Apple erfreuliche Sprache.

Auch ich war versucht, endlich mal ein Early Adopter zu sein und die Tafel Ende des Monats direkt in den Händen halten zu können. Das iPad, ein meiner Meinung nach tolles Gerät, allerdings hauptsächlich für eine Sache: Konsumieren.

Mit 11 Stunden Akkulaufzeit stehen Nachmittagen im Bett, an denen gesurft, gelesen, gestöbert, gespielt, Video und Film geschaut wird, nichts mehr im Wege.

Aber das ist der Knackpunkt: Ich möchte statt zu konsumieren lieber in die andere Richtung aktiv werden. Content schaffen und pushen statt nur zu pullen. Kreativ produzieren statt passiv zu konsumieren.

Schreiben, Programmieren, Gestalten, Zeichnen, Filmen und Fotografieren. Alles Dinge, in denen ich meine Zeit wertvoller investiert sehe als im puren Aufsaugen von Informationen (und Nichtinformationen).

Was ich stattdessen viel lieber kaufen möchte ist eine digitalen Spiegelreflexkamera. Fotografie fasziniert. Die Möglichkeit, Geschichte und Ausdruck eines Augenblicks in einem Bild festzuhalten und das kreative Spiel mit der Technik begeistern mich. Statt meiner popligen Kompaktkamera wird demnächst also hoffentlich ein neuer digitaler Wunderling in meinen Händen liegen, zum Beispiel die Canon EOS 550D, die obendrein eine tolle HD-Videofunktionalität bietet.

Und deshalb werde ich mir kein iPad kaufen.