Ich fotografiere in RAW

Wer den Unterschied zwischen RAW und JPEG nicht kennt, kann ihn überall nachlesen.

Das Bild kommt quasi schwarz aus der Kamera, mit den ganzen zusätzlichen Informationen, die bei Umwandlung in JPEG verloren gegangen wären, sind tatsächlich noch Wunder möglich.

Der Artist ist übrigens Louis-Marc Bruneau, der vorletztes Wochenende beim SOLyCIRCO-Festival aufgetreten ist.


STATUS QUO

Ich komme gerade übermüdet und total begeistert vom SOLyCIRCO-Festival zurück, habe mir 130 Gigabyte Sortierarbeit in Form von 5660 Fotos mit nach Hause gebracht und bin total glücklich nach der tollen Zeit auf Sylt. Doch das soll jetzt gar nicht Thema sein.

Stattdessen bin ich heute mal vor der Kamera zu sehen. Einige von euch wissen nämlich gar nicht, was ich im Leben sonst so mache, früher viel mehr gemacht habe und jetzt auch wieder mehr machen möchte.

Feed-Leser müssen das Video eventuell direkt bei Youtube gucken.


Inselgrüße

Gestern Abend bin ich selbst angereist, heute geht es offiziell los: Das große Artistenfestival SOLyCIRCO auf Sylt. Mein Job ist dieses Jahr der des Fotografen und schon bevor es richtig angefangen hat, macht es irre Spaß.

Den Spontanen unter euch kann ich nur empfehlen, heute oder morgen (25. bzw. 26. August) bei einer der beiden Vorstellungen (jeweils 15 und 19 Uhr) vorbei zu schauen. Karten kosten 15€ für die Nachmittags- und 20€ für die Abendvorstellung.

Als einer, der bei den Proben bereits zuschauen durfte kann ich auch verraten: Es lohnt sich. Es sind unglaublich gute Artisten aus Ländern wie Kanada, den USA, Frankreich, Russland, den Philippinen – kurz der ganzen Welt angereist, um bei diesem Artistik-Wettbewerb dabei zu sein. Die Sieger treten am Samstag in der bereits ausverkauften Gala auf und dürfen sich auf Preise freuen – am Begehrtesten sind sicherlich die Engagements der Varieté-Betreiber, die hier alljährlich im Publikum und in der Jury sitzen.

Heute hat auch das Fernsehen vorbei geschaut. Wer morgen Abend um 19.30 nichts zu tun hat, kann ja beim Schleswig-Holstein-Magazin im NDR mal die Augen offen halten, ob irgendwo im Hintergrund jemand mit Kamera herumläuft. Das bin dann ich.

Vielleicht kommt ja wirklich jemand vorbei, ich zumindest bin hier und freue mich auf ein paar aufregende Tage.


Mondays

Entstanden an einem Montagabend mit Maria, Dom und meiner Nikon EM. Überhaupt fotografiere ich in letzter Zeit viel analog. Irgendwie beruhigender als digital.

Die Bilder kamen so aus der Entwicklung, nur um dann mit einem Scanner digitalisiert zu werden. Absurd.


Ein paar Blogs

Als Pablo gestern über meine Schulter in meinen Feedreader schaute, kam uns beiden die Idee, doch mal ein paar gute, vielleicht unbekannte Blogs oder Portfolios auszutauschen. Es wäre doch schade, das nicht öffentlich zu machen. Daher gibt es hier also eine Handvoll kleiner Schätzchen, die ich im Laufe der Zeit entdeckt habe.

Sarah Rhoads

Sicherlich kein richtiger Geheimtipp, aber für viele bestimmt noch neu: Sarah Rhoads reist mit ihrem Mann Chris als Hochzeitsfotografin rund um die Welt, berichtet in ihrem Blog von den Menschen die sie kennen lernt und zeigt Hochzeits- und Pärchenfotos. Mir gefällt die positive Einstellung, mit der die beiden durch das Leben gehen und die fröhliche Energie die ihre Fotos immer enthalten.

Dorothy Huynh

Dorothy Huynh ist 21 Jahre alt und macht wunderbare Portraitshootings, ohne großes technisches Gerät auffahren zu müssen. Ihre Fotos machen mir immer Lust, mehr Menschen zu fotografieren. Demnächst kommt sie für ein Auslandssemester nach Europa und überlegt auch einen Abstecher nach Deutschland zu machen. Ich habe bereits mit ihr geschrieben und würde mich freuen, sie vielleicht sogar persönlich treffen zu können.

Carl Zoch

Carl Zoch ist ein Fotograf aus Oklahoma, macht viele seiner Fotos aber während er in aller Welt unterwegs ist. Sein Stil hat es mir sehr angetan, vor allem die Ruhe in seinen Bildern finde ich wunderbar. Ein schönes Projekt von ihm ist CARL//WAS//HERE bei dem einzelne Fotos veröffentlicht werden die ansonsten auf seiner Festplatte einsam dahin sterben würden. Oder so ähnlich. Wie auch immer, die Bilder sind wunderbar.

Feng Images

Neulich erst entdeckt: Noch ein amerikanisches Pärchen, das hauptsächlich Hochzeiten und Portraits fotografiert. Neue Beiträge erscheinen selten, sind dann aber sehr umfassend und vor allem bildreich. Schön anzusehen.

mnmlist

Kein Fotografiebezug, aber ein schöner Blog über minimalistischen Lebensstil. Finde das furchtbar spannend, verfolge ich jetzt schon länger. Alleine optisch schon sehr angenehm und auf das Wesentliche beschränkt. Der Autor Leo Babauta hat außerdem mehrere Bücher geschrieben. Kostenlos verfügbar und von mir gerade erst gelesen ist zum Beispiel focus, das einem einen Weg vermittelt, im Zeitalter der Ablenkung noch fokussiert zu leben und zu arbeiten.

Habt ihr noch ein paar Geheimtipps? Ich freue mich über Links als Antwort hier im Blog oder eine ausführlichere Liste in eurem eigenen Blog.

Mittlerweile hat auch Pablo seine Empfehlungen veröffentlicht.


Ein sonniges Gruppenshooting

AIESEC – die größte Studentenorganisation der Welt – hat insgesamt achthundert-nochwas Lokalkommitees – eines davon hier in Hamburg. Jedes Lokalkommitee wird dabei von einem Vorstand – neudeutsch Executive Board – geleitet, der einmal im Jahr neu gewählt wird. Der neue Hamburger Vorstand wird demnächst den alten ablösen und braucht jetzt schon mal Fotos.

Rolf und ich waren deshalb mit den sieben Mädels und Jungs bei schönster Sonne und hanseatischem Wind an der Elbe verabredet. Die ersten Bilder haben wir auf dem Dach des Dockland aufgenommen. Dem Wind wollten wir mit Haarspray, der Sonne mit meinem Blitz trotzen. Haarspray hatten wir gerade nicht zur Hand und auch der Blitz änderte nichts an der Tatsache, dass auf jedem Foto mindestens eine Person die Augen zukniff, so dass wir uns nach ein paar Versuchen in den äußersten Ausläufer des Parkhauses verzogen haben – was eine sehr gute Idee war.

Zu den Bildern ist noch zu sagen, dass die Sprungfotos nicht einfach nur beliebig daher gehüpft sind. Was ihr da seht ist das “X”, das bei AIESEC für Exchange, also den internationalen Austausch steht. Ziel jedes Vorstandes ist es nämlich, während seiner Zeit möglichst viele ausländische Studenten nach Hamburg und viele Hamburger Studenten ins Ausland zu schicken.

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass wir zusammen viel Spaß hatten und ich wieder mal gemerkt habe, wie cool so ein Shooting doch sein kann und dass es im Endeffekt gar nicht so kompliziert ist, wie man sich das im Vorhinein vorstellt. Definitiv öfter!

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