Erste Showfotos

Ein Kaufgrund für meine EOS 550D war, dass ich mit der alten Kompaktkamera (eine Casio Exilim) schnell an die Grenzen des Machbaren stieß, am häufigsten passierte dies, wenn ich Bühnenshows mit typischer Beleuchtung fotografieren wollte.

Am letzten Wochenende hatte ich auf der Braunschweiger Jonglierconvention dann die erste Gelegenheit, die Canon diesbezüglich auf die Probe zu stellen. Zwar muss ich noch viel mit den Einstellungen herum spielen, insgesamt bin ich mit den Ergebnissen aber zufrieden.

Die Herausforderungen bei der von mir fotografierten Show waren vielseitig. Available Light Fotografie ist in so dunklen Umgebungen ja bereits keine einfache Sache. Zusätzlich konnte ich die Belichtungszeiten nicht zu lang wählen, da auch viel Bewegung eingefangen werden musste. Die nicht sehr hohe Lichtstärke meines 18-55mm Kitobjektiv machte das ganze nicht leichter. So blieb mir teilweise also nur die Möglichkeit, sehr hohe ISO-Werte zu wählen, um erträgliche Belichtungszeiten zu erhalten.

Hier spielt die 550D nun ihre Stärken aus. Dass die Kamera auch in hohen Empfindlichkeiten noch sehr rauscharm ist, wusste ich aus Tests. Erste Kontrollblicke auf das Kameradisplay vor Ort überraschten mich und andere Fotografen vor Ort dann aber doch. Der Vergleich mit einem ebenfalls anwesenden Nikon-Besitzer zeigten deutliche Unterschiede. Zwar stellte sich bei genauer Betrachtung am PC dann doch ein leichtes Rauschen fest, dieses war mit etwas Korrektur in Lightroom aber schnell in den Griff zu kriegen.